Desired State Configuration | LCM

 

Der Local Configuration Manager (LCM) ist ein Teil von DSC. Der LCM läuft auf jedem Node, welcher konfiguriert werden soll. Er ist auch verantwortlich für das Parsen und Verwalten der mof Dateien auf jedem einzelnen Node. Weiterhin ist er verantwortlich für einige andere Aspekte des DSC’s:

  • Verwalten des refresh modus (push oder pull)
  • bestimmen wie oft eine Pull-Konfiguration auf einem Node angewandt wird
  • Node einen Pullserver zuweisen
  • Verwalten von partiellen Konfigurationen (ab PS 5.0)

Die aktuelle Konfiguration des LCM kann in der Adminkonsole mit folgendem Befehl abgerufen werden.

Get-DscLocalConfigurationManager

Get-DSCLocalConfigurationManager

In dieser Tabelle sind auch die Parameter zu finden, welche bearbeitet werden können und unter bestimmten Bedingungen bearbeitet werden müssen, wie bei dem Einsatz eines Push Servers. Welche Parameter überhaupt bearbeitet werden können, kann mit dieser Zeile abgefragt werden:

Der LCM hat sich gegenüber der PS 4.0 signifikant weiterentwickelt. Ich zeige hier den LCM in der PS Version 5.0. Vieles kann man auf die PS Version 4.0 übertragen. Punkte wie Partitial Configuration wird man in der älteren Version jedoch vermissen. Aufgrund dieser Informationen kann nun der LCM mit den entsprechenden Eigenschaften konfiguriert werden. Die Konfiguration des LCM muss unter PowerShell Version 5.0 anders durchgeführt werden als bei PowerShell Version 4.0. In beiden Fällen wird der Push-Mode, die ActionAfterReboot und der ConfigurationMode eingerichtet:

Unter PS Version 4.0

Unter PS Version 5.0

Durch das Aufrufen der Konfiguration wird eine meta.mof Datei erstellt und mit dem Befehl Set-DscLocalConfigurationManager wird die Konfiguration dann angewandt.

Die msdn-Plattform bietet weitere tolle Informationen über den LCM, von diesen habe ich auch meine Infos:

https://msdn.microsoft.com/de-de/powershell/dsc/metaconfig

Das war ein kurzer aber wichtiger Beitrag, denn den LCM zu verstehen ist für den nächsten Teil sehr wichtig. In diesem wird die Konfiguration über ein SMB Share und über ein Pull Server bereitgestellt.

Über Andreas Bittner

MCSA Server 2016, MCSA Server 2012R2, Exchange 2010 & SharePoint Devop
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