RDS Hochverfügbarer Verbindungsbroker

Im ersten Blog über RDS wurden die Grundlegenden Informationen von den Remote Desktop Services erläutert und eine kleine Farm erstellt. Im zweiten Teil soll die Hochverfügbarkeit des Verbindungsbrokers eingerichtet werden.

Vorbereitung

Für die Hochverfügbarkeit wird ein SQL-Server benötigt. Das kann ein SQL-Express, ein deduzierter SQL-Server oder ein SQL-Cluster sein. In der Datenbank werden die aktuellen Sitzungsinformationen der einzelnen Sessions gespeichert, welche später von den einzelnen Verbindungsbrokern abgefragt werden. Wenn eine Sitzung absichtlich oder aufgrund von Fehler getrennt wird, werden die Anwendungen anhand dieser Informationen weiter ausgeführt und der Nutzer kann so wieder mit der vorhandenen Sitzung verbunden werden.

Was ist zutun:

  • Ein SQL Server ist schon vorhanden, muss aber noch vorbereitet werden.
  • Auf allen Verbindungsbrokern muss der SQL Server Native Client installiert werden.
  • Es muss Zugang zu einem DNS Server vorhanden sein, um Round Robin zu ermöglichen.
  • Es muss Zugang zu einem AD-DS vorhanden sein, um Gruppen anlegen zu können.

Als erstes wird eine AD-Gruppe angelegt, welche die Verbindungsbroker beinhaltet.

Beachtet: Computerkonten müssen ein $ am Ende haben, sonst kommt es zu einer Fehlermeldung.

DNS Einträge erstellen

Beachtet: Für Round Robin muss jeder Verbindungsbroker diesen Alias bekommen.

 Als nächstes müssen die Verbindungbroker Berechtigungen auf dem SQL Server bekommen. So muss eine Login erstellt werden, welche die Gruppe ‚RDS Connection Broker’ beinhaltet.

Da es nicht Sinnvoll ist dieser Gruppe volle Datenbank Rechte zu geben, sollte man erst eine Datenbank anlegen und die Gruppe auf diese Mappen.

Nachdem der Native SQL Client auf den Verbindungsbrokern installiert wurde, sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Konfiguration

Für das Aktivieren der Hochverfügbarkeit ist ein einzelner Befehl notwendig:

Mit Get- RDConnectionBrokerHighAvailability kann man die Einstellungen nochmal überprüfen.

Im Servermanager wird jetzt auch die Hochverfügbarkeit angezeigt.

Zusammengefasst müssen für weitere Verbindungsbroker folgende Schritte durchgeführt werden:

  • DNS-Alias
  • Hinzufügen zu Sicherheitsgruppe
  • RD-Broker Rolle
  • Installation des Native SQL Server Clients

Weitere Server können ganz einfach hinzugefügt werden entweder über die GUI oder per PowerShell.

Dies soll es erstmal über Verbindungsbroker und Hochverfügbarkeit gewesen sein. In einem späteren Blog wird es mal um den Sicheren Zugriff, das Gateway und Zertifikate gehen. Doch dies erstmal genug zum Thema RDS.

Über Andreas Bittner

MCSA Server 2016, MCSA Server 2012R2, Exchange 2010 & SharePoint Devop
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