Azure Datenbank anlegen und mit PowerShell oder Visual Code bearbeiten.

Wer Zugang zu einem SQL Server hat, sollte diesen auch nutzen. Bei der Arbeit mit PowerShell werden oft Listen oder Tabellen genutzt. Diese Informationen werden nicht selten in csv Dokumenten gespeichert. Mich stört daran, dass solche Tabellen nicht weniger werden und der Inhalt manchmal mehrere Hundert Einträge fasst. Wenn diese Dateien weg sind, hat man ein Problem. Mit einer Datenbank hat man wesentlich mehr Vorteile und meist braucht man sich um die Verfügbarkeit keine Gedanken machen. Noch weniger Gedanken um die Verfügbarkeit muss man sich machen, wenn die Datenbank in Azure bereitgestellt wird. Microsoft kann sich Datenverlust oder Verfügbarkeitsprobleme nicht leisten. Da Azure Datenbanken als Service bereitstellt, muss man sich um Sizeing der VM und die Installation des Servers keine Gedanken machen. Bei dem benötigten Datenbankmodell sieht es da etwas anders aus. Unterstützung gibt es auf der Azure Seite.

Datenbank erstellen

Als erstes ein paar Vorüberlegungen: Es wird ein Servername benötigt, dieser muss eineindeutig sein, da darüber die Datenbank von außen erreichbar sein wird. Weiterhin sollte man sich über einen Datenbanknamen im Klaren sein und über die Ressourcengruppe, die der Datenbank zugeordnet werden soll.

In diesem Beispiel ist der AzureAccount schon in die Shell geladen und die Ressourcengruppe befindet sich in der Variable $rg.

Im ersten Schritt wird der SQL Server erstellt. Um mit dem Server weiterarbeiten zu können und um das Ergebnis zu sehen, wird der Parameter OutVariable verwendet.

new_sql_server_outputIm zweiten Schritt kann nun auch schon die Datenbank erstellt werden. Auch hier gibt es verschiedene Editionen, Free sollte zum probieren ausreichen. Die weiteren Editionen, werden in der ISE intelisense mit aufgeführt.

azure_create_sqldb

Auch im Azure Portal wird die Neue Datenbank angezeigt.

azure_sql_portal

Mit der Datenbank Verbinden

    Über Visual Studio Code

Visual Studio Code ist ein plattformübergreifendes Tool, was mit verschiedenen Modulen erweitert werden kann. Einer dieser Extentions ist mssql. Mit dieser Erweiterung ist es sehr einfach, eine Azure Datenbankverbindung herzustellen.
Ich habe das Orginalbeispiel etwas auf meine Umgebung angepasst, den Post gibt es hier.

Als erstes muss die Extention installiert werden.

vsc_01_install_mssqlvsc_02_install_mssqlvsc_03_install_mssql

Nach einem Reload wird für ein neues Dokument (Strg + N) die Sprache auf SQL festgelegt (Strg+K, M).

Daraufhin werden automatisch die Sqltools von Microsoft heruntergeladen und installiert. Im Terminal von VS Code kann der Fortschritt verfolgt werden.

sql_db_ini_01

Sovierk zu den Vorbereitungen in Visual Studio Code, nun kann die Verbindung mit der Datenbank hergestellt werden. Die Visual Studio Code Erweiterung bietet die Möglichkeit Verbindungsprofile zu erstellen.

azure_sql_create_conprofile_01 azure_sql_create_conprofile_02 azure_sql_create_conprofile_03 azure_sql_create_conprofile_04 azure_sql_create_conprofile_05 azure_sql_create_conprofile_06 azure_sql_create_conprofile_07 azure_sql_create_conprofile_08 azure_sql_create_conprofile_09 azure_sql_create_conprofile_11

Es wird beim ersten Verbindungsversuch zu einem Fehler kommen. Da die Datenbank von überall aus erreichbar sein soll, müssen entsprechende Firewall Regeln definiert werden. Die Fehlermeldung zeigt auch die IP an, welche hierfür freigegeben werden muss.

Nachdem die Regel eingerichtet wurde, klappt ein erneuter Verbindungsversuch.

Zum Schluss noch ein SQL Test.

sql_query_01sql_query_02

    Über PowerShell

Um eine Verbindung mit der PowerShell herzustellen, ist es nötig den Connection String zu wissen. Diesen kann man kann einfach im Azure Portal finden. Dazu einfach zur SQL Datenbank gehen.

Am Ende ist es ein “einfacher” Aufbau des Scriptes Connection -> Command -> Abfrage / Datenverarbeitung.

 

Mit Visual Studio Community 2017

Wenn man sich bei Visual Studio mit seinem Azure Account angemeldet hat und ein neues Cloud Projekt startet, wird auch die angelegt Datenbank angezeigt.

visual_studio_sql

SQL ist gar nicht meine Stärke aber die Grundlagen sollte man beherrschen und in Verbindung mit Azure wird es in Zukunft noch sehr interessant werden. Größere aber auch kleine Datensets werde ich jetzt immer in Datenbanken speichern, auch wenn es nur zum Üben ist.

Über Andreas Bittner

MCSA Server 2016, MCSA Server 2012R2, Exchange 2010 & SharePoint Devop
Dieser Beitrag wurde unter Azure, Cloud, DevOps, Scripting abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.